Mundart in der Schule - schwäbische mund.art e.V.

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Mundart in der Schule

Aktivitäten

„Schwabenschule“ aus Sindelfingen und „Alemannenwanderung“ aus Zell im Wiesental gemeinsam auf Platz 1

Die Klasse 5a des Goldberg-Gymnasiums Sindelfingen sowie Viertklässler der Gerhard-Jung-Schule Zell im Wiesental belegten beim „4. Mundartwettbewerb in den Schulen“ zusammen den ersten Platz und nahmen überglücklich das Preisgeld in Höhe von je 500 Euro mit nach Hause.
Die Goldberg-Gymnasiasten brillierten mit dem Filmprojekt „Die Schwabenschule oder ‚Was isch a Muggaseggele?‘“ Daran beteiligt waren 30 Schüler aus 15 Nationen, die im Filmplot eine „Schwabenschule“ besuchen, um Sprache und Eigenheiten der Urbevölkerung kennen zu lernen, und sich dabei trotz ihres Migrationshintergrunds humorvoll und lustbetont mit der Mundart und dem „Ländle“ beschäftigen.
Mit „Üsi schöni Hohi Möhr“ betitelten die Grundschüler aus dem alemannischen Wiesental die Dokumentation ihrer Wanderung auf den örtlichen Hausberg, die Gesangs-, Bild- und Wort-Collagen enthält.

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Wendrsonn in Bestform
Beim Benefizkonzert für „Mundart in der Schule“ im vollen Herrenberger Mauerwerk brachten Bandleader Markus Stricker, Sängerin Biggi Binder und ihre Mannschaft das Publikum aus dem sonst eher ruhigen „Gäu“ einmal mehr zu brausendem Applaus. Mit ihrem schwäbischen Folkrock hat die Band aus dem Rems-Murr-Kreis inzwischen die wichtigsten Bühnen im Südwesten erobert. Fetzige und zugleich durchgehend musikalisch hochwertige Parts, dazu die im „Wendrsonn-Stil“ interpretierten schwäbischen Volksweisen (Widele wedele, Auf em Wase, In Mudders Stübele), aber auch sehr poetische Mundartballaden (Wiegalied, Do ben i dahoim), aus denen das bis heute besondere, melancholische Lebensgefühl des oberen Murrtales und des Schwäbischen Waldes atmet, machten den Abend für Schwaben und Reigschmeckte zu einem großen Erlebnis.
Mit dem Erlös können wieder mehrere schwäbische Doppelstunden in den Schulen organisiert werden. Neu: auch Wendrsonn darf künftig in kleiner Besetzung von Lehrerinnen und Lehrern kostenlos für den Unterricht gebucht werden. (schule@mund-art.de; www.mundart-in-der-schule.de)

Mundart in der Schule im Fernsehen
Erstmals wurde eine Veranstaltung des Projekts Mundart in der Schule auch im Fernsehen gezeigt. Unser Künstler Wulf Wager besuchte die Klasse 3 der Gemeinschaftsschule Magstadt.
Ermöglicht wurde diese Veranstaltung im Kreis Böblingen durch die Kulturstiftung der Kreissparkasse.

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Mundart in der Schule - Künstlerverzeichnis in der 6. Auflage und neuer Flyer

Das aktuelle Künstlerverzeichnis ist in einer Neuauflage erschienen. Sie ist in zwei Versionen herunterladbar:
a. Webversion PDF ca. 1,5 MB

b. Version zu Ausdrucken am PC-Drucker ca. 10 MB

Zudem gibt es einen neuen Flyer als PDF-Version und gedruckte Ausgabe.
a. Webversion hier herunterladen
b. Gedruckte Version anfordern unter  schule@mund-art.de

Mundart in der Schule 2015

Der Arbeitskreis Mundart in der Schule erinnert daran, dass interessierte Schulen bis zu zwei Einladungen von Künstlerinnen und Künstlern pro Schul- oder Kalenderjahr beantragen können.
„Mit landesweit über 500 Begegnungen und rund 10.000 beteiligten Schülerinnen und Schülern sind wir weiter auf einem guten Weg, die im Land beheimateten Mundarten Alemannisch, Fränkisch und Schwäbisch bei Schülerinnen und Schülern als wertvolles Spracherbe und Kulturgut nicht in Vergessenheit geraten zu lassen“, bilanziert Koordinator Dr. Wolfgang Wulz.
Im schwäbischen Bereich setzt die Mineralquelle Silber Brunnen ihr Engagement fort: sie finanziert mehrere Schullesungen und spendiert jeder teilnehmenden schwäbischen Klasse die Stofffiguren Äffle & Pferdle sowie zwei Kästen Sprudel.
Die Kulturstiftungen der Kreissparkasse unterstützen in den Landkreisen Böblingen, Biberach, Rottweil und Singen-Radolfzell eine umfangreiche Reihe weiterer Mundartbegegnungen.
Alle Informationen auch unter www.mundart-in-der-schule.de

Eine Aktion, finanziell unterstützt durch den Förderverein Schwäbischer Dialekt e.V., das Regierungspräsidium Freiburg, den Arbeitskreis Alemannische Heimat, den Friedrich-Bödecker-Kreis Baden-Württemberg, SilberBrunnen Mineralquelle und den Kulturstiftungen der Kreissparkassen Böblingen, Biberach/Riss und Rottweil sowie die Kreissparkasse Tübingen und die Sparkasse Singen-Radolfzell.

Kreissparkasse ermöglicht Schwerpunktaktion von Mundart in der Schule im Kreis Böblingen
Die Kulturstiftung der Kreissparkasse Böblingen finanziert in den kommenden beiden Schuljahren 20 Begegnungen zwischen Mundartkünstlerinnen und –künstlern und Schulklassen im Landkreis.
Im Anschluss an die Scheckübergabe an den Koordinator von Mundart in der Schule im schwäbischen Bereich, Dr. Wolfgang Wulz, durch Frank Diedrich, Geschäftsbereichsleiter Privatkunden der Direktion Herrenberg der Kreissparkasse, fand bei der Klasse 5e des Andreae-Gymnasiums Herrenberg die erste schwäbische Doppelstunde dieser Reihe statt.
Lehrerin Farina Semler hat dazu den Liedermacher und Puppenspieler Pius Jauch eingeladen, der, begleitet von Carmen Jauch auf dem Cembalo, ein schwäbisches Puppenspiel über "Räuber Hannikel und Napoleon" vorspielte. Die Vorführung bildete einen der Höhepunkte der schulischen Projektwoche, bei der als eines von ca. 60 Projekten mit großer Resonanz auch „Schwäbisch schwätza ond senga“ angeboten wurde.

Tierisch gut: Äffle & Pferdle auf dem Stundenplan
Die Klasse 5 der Kocherburgschule Unterkochen hat eine Doppelstunde mit dem Äffle-&-Pferdle-Zeichner Alexander Linke gewonnen. Den ersten Preis gab es für kesse Sprüche und lustige Bilder, die sich die Schüler im Kunstunterricht für die beiden Kultschwaben ausgedacht haben.
Den Wettbewerb ins Leben gerufen hat die schwäbische Sprudelmarke „SilberBrunnen“ zusammen mit der Initiative „Mundart in der Schule“.
Inzwischen sind Äffle-&-Pferdle-Produzent Armin Lang jr. (der Sohn des verstorbenen Erfinders der beiden Figuren) und Profi-Zeichner Alexander Linke in die Klasse gekommen. „Wir waren total begeistert von der Kreativität der Schüler“, sagt Daniel Gramer von „Silberbrunnen“.
Eine Schülerin hat das Äffle und Pferdle in der Bücherei gezeichnet. Pferdle fragt: „Was suchsch denn?“ Äffle antwortet: „A Sparbuch.“ Dieser Entwurf wird professionell nachgezeichnet und später in der Schule aufgehängt.

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